Erläuterungen:
(1) Die klassische Massagetechnik wird manuell ausgeführt und sie ist im wörtlichen Sinne eine „Be-hand-lung“ und zwar mit bestimmten Handgriffen.
Die Massage ist eine zu Heilzwecken von der Hand ausgeführte mechanische Beeinflussung der Körperdecke und der Muskulatur mit objektiven Wirkungen.
Während die klassische Massage eingesetzt wird bei Störungen des Bewegungsapparates, bzw. Störungen, die sich am Bewegungsapparat auswirken, dienen die spezialisierten Massagearten vorwiegend der Beeinflussung innerer Organe auf reflektorischem Weg über das Segment.
(2) Die BGM gehört zu den Reflexzonenmassagen, eine manuelle Reiztherapie des Unterhautgewebes, deren Entwicklung, Forschung und Verbreitung der Frau Elisabeth Dicke und Frau Dr. Hede Terich-Leube zu verdanken ist.
Man geht davon aus, dass bei Erkrankungen innerer Organe Spannungsveränderungen im lockeren Bindegewebe der Unterhaut entstehen. Diese sollen behoben werden.
Bei Reizung des Bindegewebes kommt es direkt zu einer Beeinflussung des vegetativen Nervensystems. Indirekt oder reflektorisch werden die Organe und ihre Funktion behandelt.
Eine weitere Indikation ist nicht nur die statische Fehlbelastung, sondern auch die degenerative Veränderung der Wirbelsäule und Gelenke.
Ziel der Behandlung ist die Erlangung einer Schmerzreduktion und Bewegungsfreiheit.
(3) Die FRZ ist eine Behandlungsform, bei welcher über die Massage bestimmter Fußzonen Einfluss auf den Gesamtablauf der Lebenskräfte des Organismus genommen werden kann.
In erster Linie werden Gesunde massiert. Die FRZ dient primär der Erhaltung der Gesundheit und der Verhütung von Störungen. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.
(4) Die ML ist eine Methode, die nicht auf den aktiven Bewegungsapparat, sondern auf die Lymphflüssigkeit wirkt. Sie ist eine gesunde, natürliche, schmerzlose und absolut wirksame Methode, die dem Leben, der Gesundheit und Schönheit eine neue Basis gibt.
(5) Wellness ist ein Gesundheitszustand der Harmonie von Körper, Geist und Seele.
Sie ist eine Wortkombination aus dem Englischen:
„wellbeing“ ==> Wohlbefinden und „fitness“ ==> körperlich, geistige Leistungsfähigkeit
Die Wellnessmassage dient nicht nur der Entspannung im Allgemeinen, sondern auch im Bereich des Sportes.
(6) Die Breußmassage ist eine sanfte, gefühlvolle Behandlung der Wirbelsäule.
Sie wird mit Johanniskrautöl durchgeführt. Nach Beendigung der Massage wird der gesamte Rücken mit Seidenpapier abgedeckt. Es folgt eine „durchwärmende“ Ruhepause.
(7) Die Moxertherapie ist ein Seitenzweig der klassischen chinesischen Akupunktur.
Hier werden bestimmt Akupunkturpunkte mittels Wärmeeinwirkung (glühendes Moxerkraut) stimuliert. Zu einer mechanischen Verletzung der Haut kommt es hierbei nicht! Die Durchblutung im gemoxten Gewebe wird erhöht.
(8) Eine Ganzkörpermassage (inkl. Kopf) mit speziell vorbereiteten warmen Ölen, nimmt die Müdigkeit und kräftigt den Körper, reinigt und festigt das Gewebe. Verbessert den Schlaf, bekämpft Schlaflosigkeit und vieles mehr….
(9) Stirnölguss: Ein Strahl warmen Öls fließt sanft über Ihre Stirn, führt Sie in tiefe Entspannung und schenkt inneren Frieden.
(10) Seidenhandschuhmassage: Eine stoffwechsel- und lymphflussanregende Ganzkörpermassage (mit Rohseidenhandschuhen) für innere Leichtigkeit und zur Vitalisierung.
(11) Ostasiatische Ganzkörpermassageanwendung mit warmen Ölen und ausgewählten Kräutern gebunden in Stempeln. Wirkt stärkend auf Ihr Immunsystem, durchblutungsanregend, hautstraffend, tiefenentspannend und muskellockernd.
(12) Koordinative Fähigkeit ==> Die Ebene der Motorik
Darunter versteht man das Zusammenspiel von Muskelbewegungen bei der Ausführung eines gezielten Bewegungsablaufes.
Es geht um das Erlernen, Steuern und Anpassen von Bewegungen.
Koordination ist das Zusammenwirken von „ Zentralnervensystem“ als Steuerungsorgan und der „Skelettmuskulatur“ als Ausführungsorgan.
Man unterscheidet die intramuskuläre und intermuskuläre Koordination.
Propriozeption ==> Die Schulung der Sinne
Es handelt sich um ein Teilaspekt im Bereich der Koordination.
Das Ziel des propriozeptiven Trainings besteht in der positiven Beeinflussung der Tiefensensibilität und der Reflektorischen Stabilisationsfähigkeit und somit auch der Bewegungsharmonie.
(13) Osteoporose ==> eine Stoffwechsel - Erkrankung
Der Knochen ist ein lebendes und anpassungsfähiges Organ und gehört zum passiven Bewegungsapparat.
Es findet ein ständiger Auf- und Abbau von Knochengewebe statt. Bei einem Mangel an Bewegung baut sich der Knochen nicht auf.
Stemmübungen und Kräftigungsgymnastik sind für den Knochenaufbau sehr wichtig und je besser das Reaktionsvermögen und die Orientierungs- und Gleichgewichtsfähigkeit ausgeprägt sind, desto geringer ist die Gefahr eines Sturzes.
Beckenbodenmuskulatur ==> Vorbeugung und Therapie von Inkontinenz
Beckenbodenmuskulatur ist prinzipiell trainierbar wie alle anderen Muskeln auch.
Neben der Atmung, welche eine Schlüsselrolle beim Beckenbodentraining einnimmt, bildet auch die Beckenbodenspannung die Voraussetzung für jede Kräftigungsübung.
(14) Der Rücken-Fit-Kurs erfüllt die Kriterien der Rückenschule.
Die Kurseinheiten gliedern sich in die Phasen Aufwärmen, Mobilisieren, Kräftigen, Dehnen und Entspannen.
Ziel ist eine Wiederherstellung der stabilisierenden Rumpfmuskulatur und das Erlernen, den Alltag „rückenfreundlich“ zu gestalten.
(15) Beim sanften Krafttraining geht es um die Erhaltung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit sowie der Belastbarkeit des Haltungs- und Bewegungsapparates.
Kraft ist eine lebenswichtige Grundlage unseres Körpers. Sie ist viel mehr als nur die Fähigkeit, möglichst hohe Gewichte entgegen der Erdanziehungskraft zu heben oder zu stemmen. Jede einzelne Bewegung (dynamisch), jede noch so einfache Halteposition (statisch) erfordert Kraft. Sie wird stets von Muskeln entwickelt.
(16) Beim funktionellen Dehnen geht es um die Senkung des Muskeltonus auf sein Ursprungsniveau.
Ein weiterer Schritt ist der Ausgleich der muskulären Dysbalance und die Beweglichkeit der Gelenke und Muskeln.
Die Atmung ist ein untrennbarer Bestandteil jeglicher Dehnungstechnik.
Die positiven Effekte der Entspannung liegen in der Stressreduktion, Steigerung der Lebensqualität und Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Konzentration (z. B. Phantasiereise, Entspannungsgeschichte...).
(17) Nordic Walking ist sehr schnell und leicht erlernbar.
Es setzt sich aus einem schnellen Gehen und einem bewussten Stockeinsatz zusammen (diagonaler Bewegungsablauf).
Ist für alle geeignet, welche sich gerne im Freien bewegen. Es entlastet den Bewegungsapparat und ist daher besonders für Personen mit Knie- und Rückenproblemen (gelenkschonend im Vergleich zum Laufen/Joggen) geeignet.
Die Vorteile liegen in der zusätzlichen Kräftigung der Arm- und Oberkörpermuskulatur. Es führt zu einem rascheren Gehtempo, Erhöhung der Sauerstoffaufnahme, Stressabbau und Steigerung des Kalorienverbrauches. Daraus ergibt sich eine Verbesserung der Herz-Kreislauf-Leistung.
(18) Die Pilates-Methode ist benannt nach Joseph Hubertus Pilates, geboren 1880 in Mönchengladbach. Im Pilates versucht man die natürliche Muskelbalance wiederherzustellen. Verkürzte Muskeln werden im Training gedehnt und die gegenüberliegenden geschwächten Muskeln gestärkt.
Ein Fitnesstraining für Körper und Seele.
(19) Wassergymnastik ist ein spezielles Bewegungstraining im Wasser, welches Rücken und Gelenke schont und das Herz-Kreislauf-System sowie die Muskulatur kräftigt. Es ist ein sehr schonendes Training sowohl in der Prävention als auch in der Rehabilitation.
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